Was Patchdraft nicht ist.

Diese Seite steht hier, weil in dieser Branche jeder schon einmal Software gekauft hat, die drei Viertel von dem konnte, was auf der Verpackung stand. Was hier fehlt, fehlt wirklich.

Kein Angebotswesen, keine Projektsteuerung

Patchdraft zeichnet und dokumentiert. Es schreibt keine Offerten, führt keine Projektphasen, verwaltet keine Termine und rechnet keine Marge. Wer das braucht, sucht nach D-Tools oder XTEN-AV — und zahlt dafür 100 bis 170 Dollar im Monat.

Kein Ersatz für EPLAN oder WSCAD

Elektro-CAD ist für Schaltschrankbau gemacht: Klemmenpläne, Aderkennzeichnung, Stromlaufpläne, Herstellermakros. Das kann Patchdraft nicht und soll es nicht. Wer einen Schaltschrank dokumentiert, ist dort richtig.

Keine vollständige Geräteabdeckung

Die Bibliothek führt 1 058 Geräte mit 13 369 Anschlüssen. Das ist viel für den Anfang und wenig gegen einen Markt mit Tausenden Modellen. Dein Nischengerät fehlt mit einiger Wahrscheinlichkeit. Eigene Geräte lassen sich anlegen und bleiben in deiner Bibliothek — vollständige Herstellerabdeckung wird es nie geben, und wer sie verspricht, hat noch keine gepflegt.

Kein zertifiziert normkonformes Ergebnis

Patchdraft ist an IEC 61082-1, DIN EN ISO 5457, ISO 13567, IEC 81346 und DIN EN ISO 3098 orientiert — Blattraster, Querverweise, Ebenen, Betriebsmittelkennzeichen, Mindestschriftgrösse. Das ist etwas anderes als eine geprüfte Konformitätserklärung, und die gibt es hier nicht. Wer eine braucht, braucht einen Prüfer, kein Zeichenwerkzeug.

Kein Werkzeug für Akustik, Last oder Statik

Keine Schalldruckberechnung, keine Traglastprüfung, keine Rigging-Statik, keine Stromlastverteilung. Patchdraft weiss, welcher Stecker in welche Buchse gehört — nicht, ob der Punkt sie trägt.

Die Oberfläche ist deutsch

Die Werbeseite gibt es zweisprachig, die Zeichenoberfläche bisher nicht. Pläne, Exporte und die Symbolbibliothek sind sprachneutral, die Bedienung ist es nicht.

Die KI kann irren

Bei ungewöhnlichen Aufbauten schlägt sie Falsches vor. Deshalb ist jeder Schritt editierbar, bevor er ins PDF geht: Patchdraft schlägt vor, du bestätigst. Und deshalb macht die KI ausschliesslich den Graphen — Layout, Blattwahl, Kabelführung, Plankopf und Nummerierung übernimmt deterministischer Code. Sonst wäre keine einzige Zeichenregel garantierbar.

Ein Tagesdeckel, damit niemand für einen Ausreisser zahlt

Neben dem Monatskontingent gibt es einen Deckel pro Tag: 150 Patch-Tokens bei Starter, 300 bei Pro, 900 bei Studio — in einer Firma vervielfacht mit der Zahl der Mitglieder. Demo hat kein eigenes Tageslimit (das Startguthaben deckelt sich von selbst), Enterprise vereinbart seines individuell. Der Deckel ist kein Teil des Angebots, sondern eine Reissleine gegen Dauerbetrieb: ein Skript, das in einer Nacht tausend Zeichnungen anfordert, kostet echtes Geld. Im normalen Betrieb erreicht ihn niemand — ein typischer Plan kostet rund 55 Patch-Tokens, da macht selbst ein sehr langer Arbeitstag den Deckel nicht voll. Am nächsten Tag geht es ohne Zutun weiter, und das Monatskontingent bleibt unberührt.

Kein Lock-in

Die Zeichnungen bleiben inhaltlich ein draw.io-Diagramm (Dateiendung .ptch) und lassen sich jederzeit herunterladen — auch nach einer Kündigung. Geöffnet werden sie in draw.io über „Datei → Öffnen", nicht per Doppelklick: .ptch kennt dein Betriebssystem nicht als eigenen Dateityp. Das PDF gehört ohnehin dir.

Und was es kann, steht auf der Startseite.

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